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Priesterin
Redaktion - 1. September 2010

Priesterin erklärt, dass Christen von Metallern lernen sollten.

Eine britische Priesterin hat offen verkündet, was wir alle schon lange wussten: Christen können von Metallern so einiges lernen. Zum Beispiel, entspannter mit den dunklen Seiten des Lebens umzugehen. Und all die bösen Texte seien ohnehin nur Image.

Momentan macht die Meinung einer Priesterin in den Medien die Runde, die seit 16 Jahren ihr Amt ausübt, Riffs mag und nun auch öffentlich für den Metal eintritt – der Metal-Szene in manchen Fällen sogar den Vorzug vor ihren Schäfchen gibt.

Sie glaubt, dass der christliche Glaube etwas gewinnen könnte, wenn sich die Gläubigen die Metaller etwas näher ansehen würden und ebenfalls lernen würden, ganz natürlich mit tätowierten, gepiercten, schwarz gekeideten Menschen umzugehen. Stattdessen würden Metaller immer nur als hohle Dummköpfe betrachtet, mit denen man nicht diskutieren könnte. Schon gar nicht über Theologie.

Dabei würden sich viele Menschen viel zu ernst nehmen, während Metal-Fans in ihrer Sorglosigkeit deutlich mehr Spaß am Leben hätten:

“Metal invites Christianity to be less afraid of wildness and the ridiculous.

I am not suggesting that as Christians we have all had a humour bypass, but we are inclined to take ourselves too seriously even when we are having fun.”


Wer jetzt das überzeugt böse Gehabe von Bands wie The Devil’s Blood, Mayhem, oder Deicide anführen möchte, bekommt damit den Wind aus den Segeln genommen, dass das doch alles nur Image und nicht so wörtlich zu nehmen sei.